Archiv der Kategorie 'Allgemein'

[Münster] 18. März – gegen den „1000 Kreuze“-Marsch!

Am 18. März 2017 soll der jährliche „1000 Kreuze“-Marsch wieder in Münster stattfinden, der von christlichen Fundamentalisten und rechten selbst ernannten „Lebensschützern“ organisiert wird. Der Marsch richtet sich gegen Schwangerschaftsabbrüche und das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen, zudem werden homo- und transphobe Positionen vertreten. Wer mehr über die Hintergründe der Veranstalter erfahren will, kann einen Blick in ein älteres Dossier (PDF) der Antifaschistischen Linke Münster werfen.

Seit vielen Jahren gibt es in Münster feministische Proteste gegen diesen Marsch. So auch in diesem Jahr. Das Vorbereitungsbündnis ruft dazu auf, ab 12 Uhr in die Innenstadt von Münster zu kommen. Dort sollen die Proteste mit einer Kundgebung eröffnet werden!

[Münster] 10. März – Antifakneipe „Pien Kabache“ + Doku

Wir zeigen bei der nächsten Pien Kabache die Dokumentation „69″ über die letzten Monate bis zur Räumung des UNGDOMSHUSET im März 2007. Das besetzte Haus war im Stadtteil Nørrebro Treffpunkt für zahlreiche Gruppen und bekannt für seine Veranstaltungen. Bei der Räumung kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit den Cops.

Danach Kneipenabend mit günstigen Getränken, Punkrock und Reggae.

Alle Einnahmen fließen in antifaschistische Strukturen / Baracke Münster / Scharnhorst str. 100 / Einlass ist 20 Uhr und umsonst!

Der Abend wird von der An­ti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Müns­ter, dem Arbeitskreis Antifaschismus 65 und uns, der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

P.S.: wer Facebook nutzt, kann auch hier klicken.

[Rheine] 19-Jähriger gesteht Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft

Am 21. Oktober 2016 (und nicht am 26.10 wie die Lokalpresse berichtet) wurden mehrere Schüsse auf eine Flüchtlingsunterkunft in Rheine-Eschendorf abgegeben. Dabei wurde der 28-Jährige Syrer der sich in der Wohnung aufhielt und schlief, zum Glück nicht verletzt. In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Polizei Münster und der Polizei Steinfurt wird nun mitgeteilt:

Ermittlungen im Umfeld der Wohnung brachten die Kriminalisten auf die Spur einer Gruppe von heranwachsenden Männern. In den polizeilichen Vernehmungen gaben die drei jungen Männer zu, die Beschädigungen mit einem CO2-Gewehr herbeigeführt zu haben. Die Beteiligten schilderten, dass sie in der Nachbarschaft mit dem Gewehr in die Luft geschossen haben. Die Idee hierzu sei ihnen bei einem gemeinsamen Treffen mit reichlichem Alkoholkonsum gekommen. Zuletzt schoss dann der 19-jährige Rheinenser. Die durch ihn abgegebenen Schüsse beschädigten anschließend die Fensterscheiben der Asylbewerberunterkunft, ohne dass er dieses beabsichtigte. Die Heranwachsenden versicherten glaubhaft, dass sie nicht wussten, dass es sich bei der Wohnung um eine Flüchtlingsunterkunft handelt. Die abschließenden polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass ein fremdenfeindlicher Hintergrund für die Tat auszuschließen ist.

Weitere Informationen oder Belege, warum die Polizei einen rassistischen Hintergrund ausschließt, finden sich leider nicht in der Pressemitteilung. Genauso wenig wird weiter darauf eingegangen auf welche Weise die Jugendlichen „glaubhaft versichern konnten“ das sie nicht wussten, dass es sich um eine Flüchtlingsunterkunft handelte? Bleiben mehr Fragen offen, als beantwortet wurden.

Brandanschlag in Drensteinfurt

Schon wieder gab es im Münsterland einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft. Diesmal in Drensteinfurt – an der Gebäudefassade der Flüchtlingsunterkunft in der Sendenhorster Straße wurde am frühen Samstagmorgen (04.02.2017) ein Brand entdeckt und konnte rechtzeitig gelöscht werden. Verletzt wurde zum Glück niemand. Quelle.

Aufgrund der Spuren gehen die Ermittler aber davon aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Offensichtlich hätten der oder die Täter Benzin als Brandbeschleuniger eingesetzt. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund könne derzeit nicht ausgeschlossen werden.“

Deutschland 2017 einfach nur zum Kotzen! Gegen Rassismus und Nationalismus!

[Münster] 10. Februar – Antifakneipe „Pien Kabache“

Vor der PIEN KABACHE heißt es am 10. Februar auf die Straße gegen die Rassistentruppe von der AfD! Diese will im Rathaus ihr menschenverachtendes Gelaber mit Sekt begießen. Beteiligt euch am Protest ab 17:30 Uhr vor dem Rathaus/Prinzipalmarkt!

In Solidarität mit den Antifaschist*innen, welche Trumps Amtseinführung um einiges spannender gemacht haben, steht die Pien Kabache unter dem Motto “MAKE RACISTS AFRAID AGAIN”. Passend dazu gibts besten Riot-Grrrl & Polit US-PUNK! Als Drinks bekommt ihr neben unserer gewohnt guten Auswahl Moscow Mule & Cuba Libré!

Alle Einnahmen fließen in antifaschistische Strukturen.

Der Abend wird von der An­ti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Müns­ter, dem Arbeitskreis Antifaschismus 65 und uns, der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

P.S.: wer Facebook nutzt, kann auch hier klicken.

[Münster] 10. Februar – AfD Neujahrsempfang stören!

Am 10. Februar Frauke Petry und der AfD die Party vermiesen!

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) wird am 10.02.2017 im Festsaal des Münsteraner Rathauses ihren Neujahrsempfang feiern. Neben Frauke Petry, der Bundessprecherin wird ihr Lebensgefährte und Landesvorsitzender in NRW, Marcus Pretzell als Redner seine rassistische und nationalistische Propaganda verbreiten. Dabei wird die AfD auch ihren eigenen Sicherheitsdienst mitbringen – der normalerweise aus gewalttätigen Nazis besteht – also stellt euch darauf ein!

Dagegen organisiert das „Keinen Meter“ – Bündnis eine Kundgebung um 17.30 Uhr am Prinzipalmarkt. Sagt allen Bescheid, kommt zahlreich und seit kreativ. Gemeinsam gegen Rassismus und Nationalismus!

Wer Facebook nutzt kann auch hier klicken.

[Rheine] Rassistischer Angriff auf 18-Jährigen Flüchtling

Erneuter rassistischer Angriff in Rheine! Am Silvestervortag griff ein unbekannter Mann einen 18-Jährigen Flüchtling gegen 15 Uhr an einer Bushaltestelle erst verbal und dann körperlich an, zusätzlich bedrohte der Täter den jungen Mann mit einem Messer. Quelle. Die Täterbeschreibung:

„Der Täter ist circa 180 Zentimeter groß, etwa 30 Jahre alt, hat eine untersetzte Figur und graue, kurze Haare. Er war mit einer schwarzen Jacke und einer Jogginghose bekleidet. Als Körperschmuck trug er ein Unterlippen-Piercing. Der Angreifer war in Begleitung von drei Frauen. Eine der Frauen war von kleiner, kräftiger Statur und hatte blonde, schulterlange Haare.“

Nicht die erste Attacke von Nazis in der letzten Zeit: Hakenkreuzschmierereien, Schüsse auf Wohnung von Flüchtling, eine Körperverletzung und viele Propagandadelikte im letzten Jahr. Wer Informationen zu lokalen Nazis hat, kann sich gerne per Email bei uns melden: antifa.rheine@no-log.org [gerne auch verschlüsselt mit PGP].

Nazis und Rassisten bekämpfen – mit allen Mitteln – auf allen Ebenen!

[Münster] 13. Januar – Pien Kabache Neujahrsempfang

Die erste Pien Kabache im neuen Jahr findet am 13. Januar statt. Ab 20 Uhr laden wir ein zum antifaschistischen Neujahrsempfang mit Sekt und Buffet. Wir selbst zaubern ein paar Leckereien, freuen uns aber auch über kleine Mitbringsel von eurer Seite. Wie immer gibt’s natürlich auch die Standards an Kaltgetränken & Longdrinks & Shots.

Um den Abend musikalisch einzuläuten, gibt es einen kleinen Gig einer Singer/Songwriterin, danach Punk aus der Dose.

Der Abend wird von der An­ti­fa­schis­ti­schen Lin­ken Müns­ter, dem Arbeitskreis Antifaschismus 65 und uns, der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

P.S.: wer Facebook nutzt, kann auch hier klicken.

[Rheine] Hakenkreuzschmiereien

In der Nacht zum 27.12.2016 wurde in Rheine eine Hauswand des Parkhauses an der Emsgalerie mit zwei Hakenkreuzen und dem Schriftzug „NSU“ besprüht. Hier findet ihr die Pressemitteilung der Bullen.

In letzter Zeit häufen sich rassistische und neonazistische Schmierereien / Propaganda in der Innenstadt und Angriffe auf Flüchtlinge und deren Unterstützer*innen. Die ähnliche Vorgehensweise läßt auf ein und den oder die selben Täter schließen! Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Wem sind Nazis in Kneipen oder anderen Orten aufgefallen? Wir sind immer interessiert an Informationen über lokale Nazis! Einfach eine Email schreiben: antifa.rheine@no-log.org [gerne auch verschlüsselt mit PGP]

Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte

Hiermit möchten wir euch auf den Dokumentarfilm „PARIS REBELLE“ aufmerksam machen, der an die Dokumentation „UNE VIE DE LUTTE“ anknüpft:

„In der von Left Report, North-East Antifascists (NEA) und deren Freund*innen veröffentlichten Dokumentation „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ geht es u.a. um das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den andauernden Rechtsruck in Frankreich sowie den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform. Während der sozialen Kämpfe gegen dieses sogenannte „Loi El Khomri“ wurde nicht nur in ganz Frankreich gestreikt, sondern auch die neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorgebracht, denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet. Im Rahmen der Dreharbeiten wurden zahlreiche Aktivist*innen von der AFA Paris, La Horde, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewt.“