Archiv der Kategorie 'Allgemein'

[Münster] 08. Februar – Punkkonzert & Antifakneipe

Endlich können wir euch SNIFFING GLUE in Münster präsentieren. Schneller 80 US-Hardcore gemischt mit der richtigen Prise Punkrock, live noch härter und intensiver. Ohne große Worte, wir sind auf jedenfall Fans, wird großartig!

NO SHELTER aus Emsdetten spielen treibenden aggressiven Hardcore, mit Metaleinschlag. Erinnert an eine Mischung aus THE CURSED und HERDER. Dritte Band ist SARKAST, die Bremer machen schönen oldschool Crust/Metal, ohne neumodische Einflüsse. Knallt!

20 Uhr / Baracke Münster / Eintritt 5-8€ (nach dem Konzert umsonst) / Alle Gewinne werden für antifaschistische Zwecke gespendet! / Im Anschluß dann das normale Antifakneipenprogramm.

If you are sexist, racist, homophobe or basically an asshole, you‘re not welcome!!!

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Aus der Region:

08.01.2019 – Münster
Einen solidarischen Gruß an den inhaftierten Schubi und alle anderen Gefangenen sendeten Antifaschist*innen aus Münster. Gleichzeitig wird dazu aufgerufen den AfD-Neujahrsempfang am 22.02.19 zum Desaster zu machen:

Während auf der einen Seite die organisierte Neonaziszene und tagtägliche rassistische Angriffe gegen Migrant*innen und Flüchtlinge von Staat und Justiz verharmlost werden, so gehen sie auf der anderen Seite mit harter Hand gegen Antifaschist*innen vor. Schubi wurde am 27.11.18 wegen angeblicher Steinwürfe auf Bullen letztinstanzlich zu 4 Jahren und 5 Monaten Knast verurteilt. Negativ wurden ihm seine antifaschistische Einstellung und eine verhinderte Abschiebung angelastet. Antifaschist*innen aus Münster senden solidarische Grüße an Schubi und all die anderen Gefangenen. Ihr seid nicht vergessen – fight Repression! Beim Free Schubi Blog findet ihr weitere Informationen. Außerdem möchten wir euch einladen am 22.02.2019 in Münster den AfD-Neujahrsempfang zum Desaster zu machen!

08.01.2019 – Münster
Unbekannte hinterließen einige „Polizeikritische“ Graffitis an der Fassade des Polizeipräsidiums am Friesenring (Quelle Polizeipresse).

11.01.2019 – Hamm
Einen Tag bevor die Hammer Neonaziszene ein weiteres Rechtsrockkonzert im Kentroper Weg 18 veranstalteten, besuchten Antifaschist*innen den Naziclub und verschönerten ihn mit Farbe und Parolen. Angekündigt hatten die Nazis „Flygien“ und „Aria“.
(Quelle Indymedia). #Antifafrühlingsoffensive

[Münster] 22. Februar – Gegen den AfD-Neujahrsempfang!

Das antifaschistische „Keinen Meter – Bündnis“ ruft dazu auf, sich an den Protesten gegen den Neujahrsempfang der AfD zu beteiligen:

Am 22. Februar 2019 möchte die AfD Münster erneut einen „Neujahrsempfang“ im Rathaus abhalten. Als Redner soll der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen auftreten. Vor zwei Jahren führte die extrem rechte Partei schon einmal eine solche Veranstaltung ab – damals protestierten wir dagegen mit bis zu 10.000 Menschen! Auch 2019 wird unser Bündnis große und vielfältige Proteste organisieren Wir setzen wieder auf eure Beteiligung. Mit der AfD sind wir längst noch nicht fertig. Setzen wir ein starkes Zeichen gegen den Rechtsruck und für eine solidarische Gesellschaft.

Dem können wir uns nur anschließen – solidarisch gegen den Rechtsruck – gemeinsam gegen die Afd!

[Münster] 11. Januar – Pien Kabache

Auch im neuen Jahr geht es mit der Pien Kabache weiter. Wir bieten euch gute Musik, leckere Getränke und jede Menge Spielspaß. Denn bei uns könnt ihr den Kneipenabend mit spannenden Runden Beer Pong und Schocken verbringen.

20 Uhr / Eintritt frei / Alle Gewinne werden für antifaschistische Zwecke gespendet!

Der Abend wird von der Antifaschistische Linke Münster, der Antifaschistische Aktion Hamm und der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

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Kurzberichte:

17.11.2018 – Düsseldorf
Bei einen Naziaufmarsch in Düsseldorf griffen die beiden Neonazis Ralf Nieland und Miguel Arce-Luarca Gegendemonstrant*innen an und verletzten zwei Personen. Beide Neonazis kommen aus Düsseldorf und gehören zur „Bruderschaft Deutschland“. Während Nieland sofort nach dem Angriff von den Bullen überwältigt werden konnte, wurde Arce-Luarca erst nach Beendigung des Aufmarsches in Gewahrsam genommen.

Zunächst unbemerkt blieb ein Vorfall kurz nach dem Angriff. Ein Kölner Hooligan schleuderte aus dem Gewühl höchstwahrscheinlich ein Wurfmesser auf Kopfhöhe in Richtung der Gegendemonstrant*innen und verfehlte dabei nur äußerst knapp sein Ziel. Quelle: DSSQ.

10.11.2018 – Bielefeld
Bei Recherche-Nord und Korallenherz findet ihr eine Übersicht über die Neonazis, die an einer Demonstration für die inhaftierte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck teilnahmen. Die spektrenübergreifende Demonstration zog Neonazis verschiedener Organisationen wie der NPD, der Partei „Die Rechte“, der Identitären Bewegung (IB), Neonazis der Kameradschaftsszene, Autonome Nationalisten (AN), sowie Personenkreise, die den Netzwerken von Blood&Honour, Combat 18, Völkischen sowie organisierten Holocaustleugner*innen zuzurechnen sind, an. Dies bestätigt einmal mehr den Stellenwert den Haverbeck in der deutschen Neonaziszene besitzt.

02.11.2018 – Emsdetten
Am Freitagmorgen wurde in Emsdetten vor einer kirchlichen Einrichtung in der Elbersstraße ein verdächtiges Paket entdeckt, dass mit Hakenkreuzen und rechten Parolen versehen wurde. Das mit Feuerwerkskörpern befüllte Paket wurde durch Sprengstoff-Spezialisten geöffnet. Ob das Paket eine Sprengvorrichtung oder generell gefährlich war beantworteten die Bullen nicht. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von rechten Propagandadelikten und Vandalismus in Emsdetten. Quelle.

[Münster] 09. November – Punkkonzert

In Kooperation mit ND 12 – DIY Shows präsentieren wir euch:

Die New Yorker von UROCHROMES sind auf Europatour, mit abgedrehten rauhen Punk der Extraklasse. Irgendwo zwischen Punk, Hardcore und Noise. Geheimtipp!

Dazu kommen noch die Mädels und Jungs von LIMP BLITZKRIEG aus Warschau, haben auch schon mal in der Baracke gespielt, wer sie damals verpasst hat, schneller politischer Hardcore mit Leuten von THE FIGHT. AUREOLE OF ASH mixen gekonnt Powerviolence, Hardcore und Grind zusammen. Wer MAGRUNDERGRIND, ROTTEN SOUND und INFEST mag, kann hier ordentlich moshen. Gleichzeitig ist es die Releaseshow ihrer neuen „Morbid Reality“ Platte.

20 Uhr / Baracke Münster / Eintritt 5 – 8€ (nach dem Konzert umsonst) / Alle Gewinne werden für antifaschistische Zwecke gespendet! / Im Anschluß dann das normale Antifakneipenprogramm…

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Der Abend wird von der Antifaschistische Linke Münster, der Antifaschistische Aktion Hamm und der Au­to­no­men An­ti­fa Rhei­ne ver­an­stal­tet.

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[Bielefeld] 10. November – Naziaufmarsch verhindern!

Am 10. November wollen Neonazis für die inhaftierte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck, die an diesem Tag 90 Jahre alt wird, eine Demonstration abhalten. Am 10. Mai 2018, kurz nach ihrer Verhaftung demonstrierten bereits 500 Neonazis in Bielefeld. Den Haverbeck gilt als eine Art Galionsfigur innerhalb der Neonazi- und Antisemitenszene:

„Haverbeck war die Vorsitzende des verbotenen „Vereins zur Rehabilitierung des wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“. Sie und ihre Mitstreiter*innen leugnen den Massenmord an den Jüdinnen und Juden. Öffentlich bestreiten sie die Existenz der Shoah, wohl wissend, dass sie sich damit nach §130 StGB (Volksverhetzung) strafbar machen. Es ist ihr Kalkül, wegen ihrer Äußerungen vor Gericht gestellt zu werden.

Die Prozesse nutzen sie als politische Bühne, nach der Verurteilung inszenieren sie sich als verfolgte Opfer. Haverbeck hat diese Strategie in den letzten Jahren auf die Spitze getrieben. Die 89-jährige wurde immer wieder verurteilt, 2016 schließlich auch zu einer Haftstrafe ohne Bewährung. Am 2. Mai 2018 sollte sie die Haftstrafe antreten, erschien aber bewusst nicht, um sich festnehmen zu lassen. Seitdem ist ihr Status als Märtyrerin der Neonazi-Szene unangefochten.“ [Quelle: ALM]

Wir rufen euch auf, sich an den Antifa-Aktionen am 10. November in Bielefeld zu beteiligen. In Münster wird es einen Zugtreffpunkt geben. Gemeinsam gegen den Rechtsruck, Antisemitismus und Rassismus!

[Münster] 05. Oktober – Punkkonzert

Die Autonome Antifa Rheine präsentiert:

Den jungen Schweden von ROTTEN MIND scheinen eure Tanzeinlagen bei den letzten Besuchen gefallen zu haben, deswegen können wir uns freuen, die Jungs ein weiteres Mal in Münster zu sehen. Wer sie damals verpasst hat, euch erwartet leicht melancholischer und trotzdem tanzbarer Punkrock. Wenn du MASSHYSTERI, SISTA SEKUNDEN oder WIPERS magst, wird dir das hier gefallen.

Die Recklinghausener SPIT PINK könnten einige noch von ihrem Auftritt bei der Punkbar Münster kennen, melodischer snotty 77er UK-Punk irgendwo zwischen den SHOCKS und den NO FRONT TEETHS Bands. Geil!

20 Uhr / Baracke / 5 – 8 € / Alle Gewinne werden für antifaschistische Zwecke gespendet!

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[Hamm] 03. Oktober – Demonstration

Via Haekelclub 590:
Im Mittelmeer ertrinken Flüchtlinge, rassistische Ausschreitungen in Chemnitz, Neonazistrukturen und der Rechtsruck. Es gibt viele Gründe auf die Straße zu gehen. Wir wollen der rassistischen Kälte etwas entgegensetzen und laden euch ein in diesem Jahr am 3. Oktober mit uns für eine solidarische Gemeinschaft auf die Straße zu gehen.

Gerade erst wurde in Chemnitz wieder deutlich, welcher Gefahr wir als freie Gesellschaft gegenüberstehen. Nach dem Mord an Daniel H. Ende August instrumentalisierten Rechte jedweder Couleur, von klassischen Neonazis, Identitären, Reichsbürger_innen, Hooligans und die Alternative für Deutschland (AfD) die Tat und bildeten erstmalig ein breites rechtsradikales Bündnis. Bei den Demonstrationen unter dem Deckmantel angeblicher Trauerveranstaltungen machten sie jagt auf vermeintliche “Ausländer”, Journalist_innen und Linke. Im Anschluss daran relativierte ein großer Teil der Politik die Ausschreitungen oder zeigten Verständnis für den Mob. Sowohl der Präsident des Verfassungsschutzes, dem bereits des Öfteren AfD-Nähe vorgeworfen wurde, als auch der Ministerpräsident Sachsens leugneten trotz eindeutiger Beweislage, dass es zu Hetzjagden auf Migrant_innen gekommen sei. […]

Was passiert, wenn bestens vernetzte Neonazis ungestört agieren können zeigt sich in diesem Jahr wieder einmal hier bei uns in Hamm. Die Neonaziszene ist nach fast zwei Jahren ohne öffentliche Veranstaltungen in diesem Jahr wieder massiv in die Öffentlichkeit getreten. Angefangen mit einer Mobilisierungskundgebung mit anschließender Spontandemonstration der Partei “Die Rechte” am 31. März für die im April in Dortmund stattgefundene “Europa Erwache”-Demonstration und einer weitere Kundgebung am 7. April der Neonazis in Hamm gegen vermeintliche “Polizeiwillkür”. Am gleichen Tag wie die Veranstaltung am 31. März ging die Internetpräsenz der Partei “Die Rechte” und “parteifreien Kräften” unter dem Namen “Nationaler Aufbruch Hamm” an den Start. Ebenfalls fanden im Jahr 2018 bereits sieben Rechtsrock Konzerte und Liederabende in den Räumlichkeiten der Neonazis im Kentroper Weg 18, welches von den Neonazis als “Zuchthaus” oder “Nationales Zentrum” bezeichnet wird, statt. Bei diesen Veranstaltungen werden Rassismus, Antisemitismus und das dritte Reich zelebriert. Auch der Geburtstag Adolf Hitlers wurde von den lokalen Neonazis in diesen Räumlichkeiten gefeiert. […]

Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir mit der Situation nicht zufrieden sind. Wir rufen jede_n dazu auf, am 03. Oktober gemeinsam mit uns für eine solidarische Gesellschaft ohne Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und andere menschenverachtende Einstellungen auf die Straße zu gehen.

3. Oktober 2018 / 14 Uhr / Willy-Brandt-Platz/Bahnhofstr. / Bahnhof Hamm [Westf.]

[Osnabrück] 24. August – Demonstration gegen das neue Polizeigesetz!

Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz (NPOG)!

Die Landesregierung aus CDU und SPD sieht im aktuellen Gesetzentwurf massive Ausweitungen der polizeilichen Befugnisse und einen Abbau demokratischer Freiheits- und Grundrechte vor. Aber auch in anderen Bundesländern sehen wir ähnliche Verschärfungen, die den Staat mehr und mehr zu einem Überwachungsstaat ausbauen. Diesen Entwicklungen stellen wir uns entschieden entgegen. Den Gesetzentwurf “NPOG” der niedersächsischen Landesregierung lehnen wir mit aller Deutlichkeit ab und fordern dessen Zurücknahme. Anders als bisher soll die Polizei in Zukunft schon dann Menschen überwachen, verfolgen und gefangen nehmen dürfen, wenn ihnen unterstellt wird, über Straftaten nachzudenken, ohne sie tatsächlich auszuführen. Das ist eine ganz grundsätzliche Änderung der Rolle der Polizei in unserer Gesellschaft, ein so genannter Paradigmenwechsel. Die Verwischung der Grenzen zwischen polizeilicher und nachrichtendienstlicher Tätigkeit stellt die Gewaltenteilung infrage.

Damit reiht sie sich in eine länger währende und auch andere Bundesländer umfassende Entwicklung ein, die die Gesellschaft unter autoritären Vorzeichen formiert, indem sie Polizei und Geheimdiensten immer größere legale Spielräume für Überwachung Zwangsmaßnahmen und bei immer weniger rechtsstaatlicher Kontrolle gewährt.[…]“

Weitere Informationen findet ihr bei Osnabrück Alternativ oder den LIKOS (Facebook).

19 Uhr – Hauptbahnhof Osnabrück – Informiert eure Freund*innen und fahrt gemeinsam nach Osnabrück!